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                                Ess-Störungen(copyright liegt bei mir)gekennzeichnet durch andauernde Beschäftigung mit Thema „Essen“
-fliessende Übergänge zwischen Störungen
-3 Störungen: Ana, Mia (enge Beziehung), Adipositas
-Risiko in Bevölkerung nicht gleich

-Ana, Mia ähnlich in Erlebnishintergrund
-Adipositas laut ICD 10 körperliche Erkrankung
Für Erkrankte:
-Nahrung potentiell gefährlich
-labiles Selbstwertgefühl wird gemessen an Erfolg/Misserfolg der „Diät“
-depressive Symptome als Begleitung bei Ana, Mia
Prädisponierend:
-Schlankheitsideal: Schlankheit als Synonym für Erfolg, Anerkennung, Attraktivität> Körper als Dreh-, Angelpunkt>Problem als Folge des Aussehen definiert>“wenn man nur erst schlank wäre“ als Problemlösung / Gegensatz zu Nahrungsangebot
-widersprüchliche Rollenanforderung> weibliche, liebe, freundliche, anschmiegsame Frau: Leistungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Selbstsicherheit> Ana als Ausweichmöglichkeit Konflikt, Konzentration auf anderes / Mia Versuch beidem gerecht zu werden
-Familien häufig auffällig:
*mangelnde Abgrenzung unter Mitgliedern ( Identitätsproblem)
*geringe Akzeptanz der Autonomie einzelner Mitglieder>Überangepasstheit
*hohe Bedeutung fam. Zusammenhalt, geschlossene Aussendarstellung> Harmonisierung von Konflikten
*hohe Leistungsansprüche
*emotional kaltes Klima
*kontrollierender überfürsorglicher Erziehungsstil > bes. bei Ana überfürsorgl., kritische, sozial introvertierte Mutter &emotional abwesender Vater (häufig arbeitend)
*Kind hält als „Konfliktpuffer“ Familie zusammen> Vermeidung von Elternkonflikten als „Aufgabe“
*grössere Bedeutung bei Mia
-Lernerfahrung z:B. frühkindl. Nahrungsverweigerung als Druckmittel, Nahrung als Belohnung, Trost,…
-biologische Risikofaktoren: familiäre Häufung, 8fach erhöhtes Risiko bei Verwandten 1. Grades >lerntheoretisch?!
-sexueller Missbrauch wird als Risikofaktor noch diskutiert
-Persönlichkeit: *kognitive Charaktere mit Neigung zu schwarz/weiss-Denken,
*zwanghafte, perfektionistisch, Abhängig von Norm
*Schwierigkeiten bei Autonomie-, Identitätsentwicklung
Auslöser:
-häufig kritische Lebensereignisse, die Anpassungen erfordern, zu denen Patient nicht in der Lage
_z.B. Trennungs-, Verlustereignisse, neue Anforderungen, Versagensangst, Krankheiten
-durch  „Alles-oder-Nichts“-Denken Schwierigkeiten bei Anpassung
-entsteht aus Wechselwirkung prädisponierender Faktoren
Aufrechterhaltend:
-durch Mangelernährung ständige Beschäftigung mit Essen
-Veränderung im affektiven (Reizbarkeit, depressive Verstimmung), kognitiven (konzentrationsstörung), vegetativen (Sexualität, Schlafstörung) Bereich
-Isolation>Interessenverlust für andere Bereiche> Selbstwertgefühl verringert (z. B. ich habe keinen Freund weil ich fett bin)
ANOREXIA NERVOSA 
Der Begriff "Anorexia nervosa"
-im Grunde Fehlbezeichnung, hat sich aber allgemein eingebürgert. "Anorexia" stammt aus latein, bedeutet Appetitlosigkeit. Obwohl die Nahrungsaufnahme erheblich eingeschränkt, liegt Ursache der Magersucht nicht in mangelndem Appetit, Magersüchtige verspüren meist sehr großen Appetit, verleugnen diesen  
ICD 10:
1.     BMI unter 17,5, Gewichtsverlust selbst herbeigeführt durch:
vermeidung hochkalorischer Speisen,  selbstinduziertes Erbrechen,  Abführen,  Hyperaktivität,  Appetitzüglerabusus
2.     Körperschema-Störung> tiefverwurzelte Angst dick zu werden mit niedriger Gewichtsschwelle
3.     Endokrine Störung> Amenorrhoe w, Potenzverlust m
4.     bei Beginn vor Pubertät>Entwicklung verzögert/gehemmt

 

Symptome:-BMI unter17,5
-absichtlich selbst herbeigeführter/ aufrechterhaltener Gewichtsverlust
-Leitmotiv:* Wunsch nach extremen Schlankheit (selbst gestecktes Ziel meist weit unter normal anerkannt) >beharrliches Streben schlank zu werden, Hilfe von Triggern…
-Wunsch nach Selbstbestimmung
-panische Angst vor Gewichtszunahme
-Körpergewicht im Zentrum des Denken, Fühlen, Handeln
-verzerrtes Körperschema>Körper oder Teile auch bei grosser Abmagerung als zu dick empfunden, Beziehung zu Körper gestört> höhere Schmerzschwelle vieler Anorektikerinnen
-Leugnung der Erkrankung, Desinteresse an Therapie
-nicht-Wahrnehmung/ Leugnung von Hungergefühlen
-fortwährende Beschäftigung mit „Essen“ häufig mit stundenlanger Beschäftigung mit Rezepten, Kochen von Speisen für andere, ohne selbst zu essen
-enge Zusammenhänge Zwangsstörungen+Ana>z.B. alles 30xkauen, Wiegen, Kalorien zählen-> schlechtere Prognose
-Vermeidung von Nahrungsaufnahme in Beisein anderer
-Entwicklung meist in früher Jugend
-überdurchschnittliche Intelligenz v. Anorektikerinnen> Problemlösng eher kognitiv als auf emotionaler Ebene
-Ursache: *Erlangen von Autonomie (Entziehnung elterlicher Werte)> Streben nach Kontrolle des eigenen Leben
*Erwerb Selbstbewusstsein, -wertgefühl
*Hilferuf nach Geborgenheit, Liebe, Anerkennung>Anorektikern fällt es oft schwer Gefühle auszurdücken, wahrzunehmen
*Magersucht als eine Form der Abwehr sexueller Wünsche und als die Möglichkeit, psychosexuelle Entwicklungskrisen in der Pupertät zu beenden, um damit in die scheinbar heile Kinderwelt zurückzukehren.Anzeichen dafür sind, Körper wird seiner sekundären Geschlechtsmerkmale beraubt >sexuelle Signalwirkung des Körpers reduziert.>Schutz vor Anforderungen des Erwachsenenleben
*Leugnung von Problemen durch „Umlenkung“ auf anderes Problem (Ana)
-2Typen:
1)restriktiver Typus *strikte Reduktion Kalorienaufnahme
*Hyperaktivität
2)purging-Typ *zusätzlich Essanfälle mit Versuch diesen wie bei Mia entgegenzuwirken
*50% der Ana-Pat.
Körperliche Folgen:
-Kachexie
-Hypothermie
-Bradypnoe
-Schlafstörung
-kardiovaskuläre Veränderungen
-niedriger Puls, Herzfrequenz> Ohnmachtanfälle
-Nierenschäden
-erhöhter Adrenalinspiegel
-GIT-Veränderungen
-trockene Haut
-Haarausfall
-Lanugobehaarung
-Entzündungsanfälligkeit
-Anämie
-Ödeme

 

BULIMIA NERVOSA
-„Ochsenhunger“ mit Verweis auf Hauptmerkmal: Essattacken mit anschliessenden gewichtsregulierenden Massnahmen
ICD10:
1.andauernde Beschäftigung mit Thema „Essen“ mit Gier, Essattacken, in denen grosse Mengen Nahrung verzehrt werden
2. Versuch den dickmachenden Effekt zu kompensieren durch:
Selbstinduziertes Erbrechen, Missbrauch von Laxantien, Appetitzüglern, Schilddrüsenhormonen, Diuretika oder zeitweisen Hungerperioden
3.krankhafte Furcht vor Zunahme, scharf definierte Gewichtsgrenze unter „gesundem“ Gewicht
4. in Vorgeschichte anorektische Phase
-zwischen Essanfällen stark gezügeltes Essverhalten >Mangelernährung trotz meist normalgewichtiger Pat
-Gewichtsschwankungen mehrerer Kg innerhalb weniger Tage
-50% früher Anorexie-Patient
-Essattacken:
*sehr hastiges, schnelles, von Pat als nicht kontrollierbar empfundenesHerunterschlingen von Nahrung
*können1-1,5 h, aber auch bis ½ Tah dauern
*meist hochkalorische, leicht essbare sonst „verbotene“ Speisen, die keiner aufwändigen Zubereitung bedürfen
*meist im Verborgenen
*Kalorienaufnahme von 1500-11.500kcal >Schnitt 3.000
*Nahrung wird bei Essanfall kaum gekaut, es wird nicht aus das Geschmacksempfinden geachtet, die Sättigung wird nicht wahrgenommen
*Beendigung durch Bauchschmerz, Erschöpfung, äussere Umstände (Störung, Mangel an essbarem)
*Auftreten mehrmals pro Woche /Tag
-nach Essanfällen Schuldgefühle, Niedergeschlagenheit, Gefühl der Wertlosigkeit bis hin zu Suizidgedanken
-nach Erbrechen kurzfristiges Gefühl der Erleichterung
-häufig in Verbindung mit Drogen-, Alkoholmissbrauch> schlechte Körperkontrolle
-Selbsthass teilweise mit autoagressiven Handlungen (häufung von Borderline-Störungen) ausgelöst durch als abartig bewertetes Erbrechen
-Gefahr finanzieller Probleme durch grosse Nahrungsmengen
Aufrechterhaltend:
-zwanghafte perfektionistische Grundhaltung mit „Alles-oder-nichts“-Denken>Verstoss gegen selbst auferlegte Diätregeln als schuldhaft erlebt>Reduktion Selbstwertgefühl
-extrem gezügeltes Essverhalten>Heisshunger>Essattacke
-Isolation> Wegfall stabilisierender Faktoren (Freunde)
-Ursachen:*Versuch der Anpassung an fremde Ideale
*Spannungsabfuhr „Frustessen“ um Leere zu füllen
*sich spüren  in einem Umfeld, in dem man nicht fühlen darf
*Bestätigung des negativen Selbstbild
*starke Abhängigkeitsgefühle mit Verlustangst, Mangel an Selbstwertgefühl>Hilflosigkeit, Gefühl der Unzulänglichkeit> Verheimlichen v. Gefühlen um Aussenbild zu wahren> Spannung, die sich in Essen entlädt
*Fehlen von Konfliktlösungs-Strategien durch gegenseitige indirekte Beschuldigungen in der Familie
Aufrechterhalten:
*psychosomatisch: Diäten, Fasten>Mangelzustände>Heisshungeranfall>Psych., körperl. Unwohlsein>Erbrechen, Fasten>Mangelzustand…
-Körperliche Folgen:

-Oesophagitis
_gefahr Magenruptur
-Durchfall
-chron. Obstipation
-Mangel
-Dehydration
-Elektrolytstörung
-Amenorrhoe
-chron Heiserkeit
_zahnschmelzerosionen
-cerebrale Krampfanfälle
-Lethargie
-Schwellung Ohrspeicheldr.

 

Intervention Ana, Mia:
Auf verschiedenen Ebenen:
1) Körpergewicht stabilisieren, somit biologische Dysfunktionen rückbilden
Ana: *durch somatische Gefahr häufig stationäre Aufnahme möglich
*Therapieverträge-Fremdkontrolle gering halten, Selbstverantwortung fördern
Mia:*Ernährungsmanagement mit normalisierung des alltäglichen Essverhalten, da biolog. Dysfkt. Durch Mangelernährung zw. Heisshungeranfällen
1.     Diagnose Essverhalten (Selbstbeobachtung, Interview)
2.     Edukation, Informationsvermittlung (Erklärung Folgen Mangelernährung)
3.     Übungsphase (zunehmende Anzahl strukturierter Esstage)
2) langfristig Änderung psychologischer, psychosozialer Bedingungen, welche in Zusammenhang mit Erkrankung
*kognitiv-verhaltenstherapeutisch >dysfunktionale Denkschemata in Bezug auf Gewicht, Figur, essverhalten, Nahrungsmittel, auch Leistungsbereich modidifizieren.
*Training in Problemlösung, Stressbewältigung>da häufig ineffektives Umgehen damit, Einübung alternativer Bewältigungsmöglichkeiten
*Training der Körperwahrnehmung>Video-Konfrontation
*Familienorientierte Therapie>Beleuchtung dysfunktionaler Verhaltensmuster, Bearbeitung dieser Muster mit Familie
*Exposition und Reaktionsverminderung
Mia: Essanfall auslösende Situation herbeirufen (z.B. Schokolade essen) aber Auftreten verhindern, alternative Bewältigungsstrategien einüben

 

Ziel:
-Wiederherstellen normales Essverhalten
-Bearbeitung seelischer Konflikte
_Veränderung familiärer, psychosozialer Dysfunktion
_Stärkung Selbstbewusstsein, Identität




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